Vitamin D3 und aktuelle Studien in Zusammenhang mit COVID-19 (SARS-COV-2)

Vitamin D3 und aktuelle Studien in Zusammenhang mit COVID-19 (SARS-COV-2)

Das endokrine Vitamin-D-System kann eine Vielzahl von Wirkungen auf Zellen und Gewebe haben, die an der Progression von COVID-19 beteiligt sind, insbesondere durch die Verminderung des akuten Atemnotsyndroms (Acute Respiratory Distress Syndrome, ARDS).

Spanische Wissenschaftler untersuchten daher die Auswirkungen einer Behandlung mit Calcifediol auf die Einweisung auf die Intensivstation und die Sterblichkeitsrate bei spanischen Patienten, die wegen COVID-19 ins Krankenhaus eingewiesen wurden.

Haftungsausschluss: Der nachfolgende Beitrag umfasst lediglich eine Übersicht der aktuellen Datenlage und ist keine Therapie Anleitung. Weder noch verringert die Zufuhr von Vitamin D das Ansteckungsrisiko. Respektieren Sie deshalb die Schutzmaßnahmen der Regierung.

Art der Studie

Bei der Studie handelte es sich um seine sehr Aussagekräftige parallele, randomisierte, offene, doppelmaskierte klinische Pilotstudie (Parallel pilot randomized open label, double-masked clinical trial).

Ort der Studie

Reina Sofia University Hospital, Córdoba Spain.

Patienten

Die Studie umfasste 76 Patienten, die mit einer COVID-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Ihr klinisches Bild wies auf eine akute Atemwegsinfektion hin. Der COVID-19 befunde wurde einen positiven SARS-CoV-2-PCR nachgewiesen.

Prozedur

Alle hospitalisierten Patienten erhielten als beste verfügbare Therapie die gleiche Standardbehandlung (nach Krankenhausprotokoll) mit einer Kombination aus Hydroxychloroquin und Azithromycin. Die infrage kommenden Patienten wurden am Tag der Aufnahme durch elektronische Randomisierung in einem Verhältnis von 2:1 in zwei Gruppen eingeteilt. Gruppe 1 (50 Patienten) erhielt zusätzlich Vitamin D3 in Form von Calcifediol, Gruppe 2 (26 Patienten) erhielt kein Calcifediol. Die Einnahme erfolgte oral.

Resultat

Von 50 Patienten der Gruppe 1, die mit Calcifediol behandelt wurden, musste einer auf die Intensivstation eingewiesen werden (2 %). Während von 26 unbehandelten Patienten (Gruppe 2) erfolgte bei 13 eine Einweisung (50 %). Der p-Wert der Auswertung sagt aus, dass der Zusammenhang von Vitamin D und dem Verlauf der COVID-19 Erkrankung sehr signifikant ist, p < 0,001.

Gruppe Patienten  Intensivpflege (ICU) Verstorben
1, Vitamin D 50 1 0
2, ohne Vitamin D 26 13 2

 

Die gesamte Studie gibt es hier:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov

Andere Studien zum Nachlesen:

Vitamin D linked to low virus death rate, study finds
https://www.sciencedaily.com

The link between vitamin D deficiency and Covid-19 in a large population
https://www.medrxiv.org

Zusammenfassung der Studie Vitamin D und COVID-19

Die folgende Studie konnte einen Zusammenhang von Vitamin D und dem Verlauf der COVID-19 Erkrankung nachweisen. Man muss hinweisen, dass Vitamin D das Risiko einer Ansteckung nicht verringert. Die Studie untersuchte lediglich den Krankheitsverlauf bei bereits positivem Befund.

Der Erhalt eines gesunden Vitamin D Spiegels ist eine billige, effektive und einfache Methode um sein Immunsystem präventiv zu unterstützen.

Laut aktueller Datenlage sollte der Vitamin D Spiegel im Blut bei >40ng/ml liegen. Ideale Werte liegen bei 50-75ng/ml. Werte unter 20ng/ml gelten generell als starken Vitamin D Mangel. Sprechen Sie mit ihrem Arzt und fragen Sie nach einer Kontrolle ihres Vitamin D Spiegel mithilfe einer Blutanalyse.

Together against SARS-COV-2

Achte darauf die Schutzmaßnahmen der Regierung zu befolgen.

COVID 19 Verhaltensregeln


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